Reiseagentur Manuela Pfeifer
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Neuseeland November 2016 - Februar 2017

Mara ist vor einigen Jahren nach Neuseeland ausgewandert und hat inzwischen dort ihre eigene kleine Familie gegründet. 2016 hat sie mich eingeladen, ihre neue Heimat und ihre Familie kennen zulernen.

Zuerst haben sie mir den Hatea Loop gezeigt, einen 5 Kilometer langen Rundweg entlang des Hafens in Whangarei.


Die Skulptur "Wake and Wave" - Kanu und Welle. Sie wurde 2006 enthüllt und verbindet maorische Tradition und Kultur mit historischen Ereignissen.

"Te Matau a Pohe" - Pohes Angelhaken. Die Brücke hat mehr als 20 Millionen Euro gekostet, wurde 2015 eröffnet und hat seitdem diverse internationale und nationale Kunstpreise gewonnen. Sie erscheint außerdem in diversen Autowerbungen.


Wussten Sie, dass Hundertwasser einen Großteil seines Lebens in Neuseeland verbracht hat und hier auch gestorben ist und begraben wurde? Das Bild unten zeigt eine Hundertwasser-Einrichtung namens "He Kakano" - der Samen. In Whangarei soll in den nächsten Jahren ein Hundertwasser-Kunsthaus gebaut werden, allerdings fehlen dazu noch Gelder. He Kakano ist eine Mini-Ansicht des Hauses, wie es nach Fertigstellung aussehen soll. 

 

Auckland City Skyline


Blick auf die Skyline der Millionenstadt Auckland, größte Stadt Neuseelands.

Dort wollten wir aber nicht bleiben
und freuten uns stattdessen aufs Hinterland.


Kurzer Zwischenstop im Wenderholm Scenic Reserve. Nach einem kleinen Picnic mit meinen neuseeländischen Artgenossen geht´s weiter.



Lake Aniwhenua

Weiter gehts zum Lake Aniwhenua. Sehr beliebtes Ausflugsziel für Freizeitangler (Forellen) und Startpunkt für ein paar ausgedehnte Spaziergänge durch die Natur. Mir war es hier entschieden zu voll, also haben wir unsere Reise schnell fortgesetzt.

Hier gefällt es mir schon viel besser. Unser Nachtlager schlagen wir im Whirinaki Forest Park auf, direkt am Ufer vom Whirinaki River. Zwar ist das sogenannte Freedom Camping in Neuseeland mittlerweile stark reguliert, aber das Department of Conservation bietet Naturliebhabern weiterhin ein paar kostenlose Zeltplätze mitten in der Natur an. Ein Plumpsklo ist dann zwar der einzige Luxus, dafür kann man zumindest hier im Whirinaki Forest Park abends den Kiwis und anderen einheimischen Vögeln lauschen.

Am frühen Morgen geht es weiter, durch den Te Urewera National Park zum Lake Waikaremoana. Die Aussicht ist traumhaft schön und Zeit für ein Bad blieb auch.

Und weiter gehts Richtung Süden. Gecampt wird diesmal am Lake Tutira. Hier muss man lediglich auf die schwarzen Schwäne aufpassen, die ganz schön agressiv sein können. In Hawke's Bay holen wir uns Wegzehrung - frisches Obst und Gemüse von einem Stand am Straßenrand. Die Gegend ist bekannt für ihren exzellenten Anbau, darunter auch Wein. Stände wie diesen findet man im Prinzip überall in Neuseeland. Landwirte verkaufen hier ihre frischen Erzeugnisse zu günstigen Preisen. Wer also mit knappem Budget reist, sollte da unbedingt zugreifen.

Nach weiteren zehn Stunden Fahrt sind wir endlich am Südzipfel der Nordinsel angekommen. Hier findet man das kleine Fischerdörfchen Ngawi, das vor allem vom Krebsfang lebt und nur im Sommer durch Tausende von Touristen richtig lebhaft wird. Die Gegend um Cape Palliser hat etliches zu bieten, von atemberaubender Küstenlandschaft über dichte Wälder und Felsen. Man kann wandern, schwimmen, angeln, auf Allradabenteuer gehen, die steile Treppe zum Leuchtturm hinaufsteigen...

Sogar einen eigenen Golfplatz hat Ngawi. Die Neuseeländer, auch Kiwis genannt, lieben ihr Golf über alles.

Die Hauptattraktion aber ist eine der größten Seerobbenkolonien der südlichen Hemisphäre. Da muss man beim Strandspaziergang schon aufpassen, nicht über eines der Tiere drüber zu stolpern!

Bevor ich mich von Ngawi verabschiede, muss ich noch die vielen Bulldozer bestaunen, die überall am Strand entlang parken. Damit werden die großen Fischerboote zur See befördert.

Auf dem Rückweg nach Norden geht es wieder durch zahlreiche Buschlandschaften und Wälder. Im Aorangi Forest Park braucht man definitiv einen Allradantrieb, um vorwärts zu kommen. Zu viel Abenteuer für uns heute, das Wetter spielt leider nicht mit. Also ziehen wir weiter in den Kaweka Forest Park - und finden dort einen tollen Zeltplatz, der nicht nur umsonst ist, sondern auch kostenlose hot pools hat! Die werden dank geothermischer Aktivität beheizt. Zeit zum relaxen.

Letzer Stop für diese Reise sind die Huka Falls. Da schießt so viel Wasser durch, das raubt einem glatt den Atem.

Meine Reisepaten haben mich nochmal mitgenommen und mir fernab der typischen Touristenrouten die Schönheit Neuseelands gezeigt. Diesmal ging es entlang der Old Motu Coach Road, eine rund 100km lange Schotterpiste, die kreuz und quer durch steile Täler und Gebirgsketten führt.
Mittlerweile kann man hier auch mit dem Mountainbike durchradeln, die Strecke ist allerdings nur für wirklich fitte und hartgesottene Menschen.
Ansonsten ist the Motu vor allem bei Jägern beliebt und mein Reisepate hat in den frühen Morgenstunden dann auch tatsächlich ein Reh erlegt. Mein erstes Erdbeben hab ich hier übrigens auch erlebt. Morgens kurz vor sieben bebte plötzlich die Erde und ein lautes Rumpeln war in der Ferne zu hören.

Am Ende meiner Reise nach Neuseeland habe ich mir die Redwoods in Rotorua angesehen. Diese hunderte von Jahren alten Bäume sind schon beeindruckend. Mittlerweile hat man hier einen Boardwalk mitten durch die Baumwipfel gebaut. Bloß gut, dass ich fliegen kann, denn umgerechnet 20 Euro pro Person war für meine Reisepaten leider etwas lächerlich.