Reiseagentur Manuela Pfeifer
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Disneyland Paris (Besuch im Februar 2016)

Micky Mouse

Wohl fast jedes Kind träumt davon einmal Disneyland zu besuchen. Und so manch Erwachsener ebenfalls...

Wie gut, dass man dafür nicht unbedingt weit reisen muss, auch wenn ich zugebe, dass z.B. Disneyworld in Florida noch ganz andere Dimensionen hat als die "kleine Schwester" in Paris. Um es für diejenigen vergleichbar zu machen, die Disneyworld Orlando kennen: Disneyland Paris bildet im Grunde den Teil "Magic Kingdom" ab. 

1992 als Eurodisney eröffnet, feiert der Park 2017 bereits sein 25jähriges Jubiläum. Für mich schon deshalb unglaublich, weil ich selbst zum ersten Mal kurz nach der Eröffnung den Park besucht habe. 2002 wurden direkt neben Disneyland die Walt Disney Studios eröffnet. 

Anreise Disneyland

Je nach Wohnort ist eine Anreise mit dem eigenen PKW eine gute Möglichkeit direkt nach Disneyland zu gelangen. Wer mindestens eine Übernachtung in einem der Disneyhotels gebucht hat (was ich auch aus anderen - später erwähnten - Gründen unbedingt empfehle!), kann sein Auto kostenfrei parken. 
Wer wie wir nicht so grenznah wohnt, reist bequem per Flugzeug an. Welchen der beiden Pariser Stadtflughäfen Sie wählen, ist dabei gar nicht so wichtig. Es gibt von sowohl von Roissy/Charles-De-Gaulle (CDG) als auch von Orly (ORY) verschiedene Möglichkeiten nach Disneyland zu gelangen. Da wäre zum einen ein Privattransfer, der pro Fahrzeug und Strecke ab ca. 70-80 € zu haben ist. Wir haben diesen aufgrund des engen Zeitrahmens gewählt und waren sehr zufrieden. Die Fahrzeit ab Orly beträgt ca. 45 Minunten, ab Charles De Gaulle ebenfalls. Eine Alternative ist der Magic Shuttle, ein offizieller Bustransfer des Disneylands. Dieser fährt ab beiden Flughäfen zu festen Uhrzeiten und natürlich auch zurück. Die Tickets können vorab hier online erworben werden. 

Für den Rückweg vom Disneyland nach Paris nutzten wir den RER, vergleichbar mit der deutschen S-Bahn - Fahrzeit ca. 50 Minuten bis in die Innenstadt. Der Bahnhof befindet sich am Disney Village ganz in der Nähe der Parkeingänge. Es ist empfehlenswert sich vorher über die verschiedenen Tarife zu informieren. Disneyland liegt in Preiszone 5, was die Fahrkarten nicht gerade günstig macht. Wir haben uns letzten Endes für das Angebot "Paris Visite" für 23,50 € pro Person entschieden. Das ist nicht wenig für ein Tagesticket, beinhaltet aber nicht nur die Fahrt mit dem RER in die Stadt, sondern auch sämtliche Verkehrsmittel innerhalb von Paris und auch die Fahrten zu den Flughäfen. Wir hatten auch den Orlyval inklusive, einen führerlosen Zug, der die RER Station Antony mit den beiden Flughafenterminals verbindet. Allein diese Strecke kostet normalerweise schon fast 10 €. Außerdem hat man mit Paris Visite auch noch diverse Ermäßigungen bei Sehenswürdigkeiten, Museen oder beim Shopping.

Disneyland Hotel / Parkeingang

Disneyland Hotel / Parkeingang

Hotels in Disneyland

Zu Disneyland gehören mehrere Hotels verschiedener Kategorien. Das wohl bekannteste und mit 5 Sternen gleichzeitig teuerste "Disneyland Hotel" befindet sich direkt am Parkeingang und bedient in seiner rosa Prinzessinnen-Optik bestens das Disney-Image. Perfekt für Besucher, die morgens quasi direkt aus dem Bett in den Park fallen möchten. Drei weitere so genannte Themen-Hotels liegen fußläufig vom Park entfernt. Zwischen Park und diesen Hotels liegt das Disney Village, wo man Shoppen oder Restaurants, ein Kino und am Abend die bekannte "Buffalo Bill´ Wild Western Dinner Show" besuchen kann. Letztere lohnt sich übrigens sehr. Ich habe die Show vor einigen Jahren gesehen und war von der Atmosphäre und dem passenden Essen sehr angetan. 

Hinter dem Disney Village liegen die Hotels "New York New York", "Sequoia Logde" und "Newport Bay Club". 

Wir haben im "Newport Bay Club" gewohnt, einem Hotel im Neuengland-Stil mit langen Fluren und sehr bequemen Betten. Frühstück ist bei allen Hotels (außer Davy Crocket Ranch) im Preis inklusive, allerdings sollte man nicht zu viel davon erwarten - wir sind halt in Frankreich.

Hotel Newport Bay Club / Disneyland Paris

Hotel Newport Bay Club / Disneyland Paris

Noch weiter vom Disneyland Park entfernt liegen die Hotels "Cheyenne", "Santa Fe" und die "Davy Crocket Ranch". Letztere ist ca. 15 Autominuten vom Park entfernt und hat als einziges der Hotels kein Frühstück im Preis inklusive. Kostenloses WLAN wird in jedem der genannten Hotels geboten.

Alle offiziellen Disney-Hotels haben eine Gemeinsamkeit: Hotelgäste dürfen morgens schon vor der offiziellen Öffnungszeit in den Disneyland Park. Dies kann bis zu 2 Stunden mehr Spaß ("Extra magic hours") bedeuten, besonders in Hinblick auf die deutlich kürzeren Wartezeiten an den Attraktionen. 

Disneyland Park & Walt Disney Studios

Tickets 

Der Eintritt in die Parks ist recht teuer, wenn man die offiziellen Eintrittspreise für Tagesbesucher betrachtet. Mal eben 90 € für ein Ticket sind eine Hausnummer. Aber wenn man ein Paket inkl. Übernachtung in einem der Disney-Hotels bucht, kann man eine Menge Geld sparen. Es gibt auch regelmäßig besondere Angebote, z.B. 3 Nächte bleiben = 2 Nächte zahlen. Anfragen können Sie mir jederzeit gerne schicken. Vergleichsweise günstig sind die Jahreskarten, die es in verschiedenen Varianten gibt und sich oftmals schon bei 2 Besuchen im Jahr lohnen.

Derzeit (Winter/Frühjahr 2016) gibt es Kombitickets, die sowohl für Disneyland als auch für die Walt Disney Studios gelten. Da ein Besuch beider Parks aus meiner Sicht ein Muss ist, sollte man beim Ticketerwerb/der Reisebuchung unbedingt auf die Details der Eintrittskarten achten. Mit solch einem Kombiticket können Sie so oft zwischen den Parks hin und her wechseln, wie Sie möchten. 

Sicherheitskontrollen

Wen man derzeit ins Disneyland reist, muss man am Eingang mit längeren Wartezeiten rechnen, da es starke Sicherheitskontrollen gibt. Das Gepäck wird durchleuchtet, man muss die Jacken öffnen etc. Wenn man wirklich keine Taschen oder Rucksäcke dabei hat, kann man versuchen, sich an den Warteschlangen vorbei schneller nach vorne zu bewegen. Aber es dauert auf jeden Fall etwas länger, besonders an Wochenenden, wo der Besucheransturm natürlich noch höher ist. Beim Wechsel zwischen den beiden Parks allerdings muss man nicht noch einmal durch die Kontrollen. 

Schloss in Disneyland Paris

Disneyland Park

Hier werden Disneyfilme lebendig, finden kleine und große Abenteurer atemberaubende Fahrgeschäfte und gefühlt die Hälfte aller Besucher trägt früher oder später Minnie- oder Mickie Mouse Ohren als Haarreifen auf dem Kopf. 

Vor einem Besuch lohnt sich ein Blick auf die Homepage des Parks, denn im Hinblick auf das Jubiläum 2017 wird momentan fleißig an verschiedenen Attraktionen gearbeitet, was bedeuten kann, dass schlicht und ergreifend nicht alle Fahrgeschäfte geöffnet haben. Meine Lieblingsattraktionen waren in diesem Jahr "Space Mountain Mission 2" und das Geisterhaus "Phantom Manor".

Verhungern muss hier auch niemand. An allen Ecken und Enden gibt es verschiedene Restaurants, Diners, Bäckereien, Süßwarengeschäfte, Burgerläden. Bei der Fahrt mit "Pirates of the Carribean" entdeckten wir das "Blue Lagoon", welches wir mit etwas mehr Zeit gerne getestet hätten. Hier stelle ich mir ein romantisches Dinner zu zweit sehr schön vor. 

Mittelpunkt und Wahrzeichen des Parks ist Dornröschens Schloß. Hier findet abends kurz vor der Schließung des Parks eine fantastische Licht- und Feuerwerkshow statt, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. 
Die Zeiten der Shows findet man stets aktuell auf der Homepage. 

Space Mountain: Mission 2 (Disneyland Paris)

Space Mountain: Mission 2









Walt Disney Studios

Obwohl wir zunächst etwas enttäuscht waren, weil einige Attraktionen in Disneyland wegen Bauarbeiten geschlossen waren, hatte die Sache auch etwas Gutes: wir schafften am gleichen Tag auch noch die Walt Disney Studios. Ein Jammer, wenn wir das verpasst hätten. 
Ganz besonders das "Hollywood Towers Hotel", die Achterbahn "Rock ´N´Roller Coaster Starring Aerosmith" und das entzückend gestaltete Pariser Stadtviertel des kleinen Rémy aus dem Film "Ratatouille".

Fastpass - Mein persönlicher Tipp

In beiden Parks gibt es vor einigen Attraktion - allerdings oftmals etwas versteckt so genannte Fastpass-Stationen. Diese bieten die großartige Möglichkeit, sich nach dem Einscannen seiner Eintrittskarte ein Ticket zu ziehen, auf dem eine Uhrzeit angegeben ist, zu der man an der gebuchten Attraktion die Fastpass-Lane benutzen darf, sich also nicht in die oft langen normalen Warteschlangen stellen muss. Dieser Service ist vollkommen kostenlos. Gerade an Tagen, wo man locker eine Stunde pro Fahrgeschäft nur mit Anstehen verbringt, ist das eine großartige Sache. Man zieht sein Fastpass-Ticket und kann die Wartezeit mit Essen oder dem Nutzen anderer Attraktionen sinnvoll nutzen. Wir entwickelten uns im Laufe des Tages zu Profis, die auch den mehrmaligen Wechsel zwischen beiden Parks viel lieber in Kauf nahmen als das Rumstehen in Warteschlangen. 

Eine weitere Möglichkeit zur Verkürzung der Wartezeit haben "Single Riders". Wenn man ohne seine Familie oder Freunde eine Attraktion nutzen möchte oder in Kauf nimmt, dass man nicht neben diesen sitzt, kann die Single Riders - Lanes nutzen. Dann wird man auf einen beliebigen freien Platz gesetzt und kommt so meist viel schneller zum Fahrvergnügen.